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Aktuelle Berichte

Autor: Julia Bär
Artikel vom 06.07.2018

Aller guten Dinge sind drei

Der Auswahlausschuss des Vereins Regionalentwicklung Schwäbischer Wald beschloss in seiner Sitzung am 4. Juli 2018 im Rathaus in Althütte drei von drei Projekten positiv mit insgesamt einem Investitionsvolumen von über 1.3 Millionen Euro. Somit können diese Projekte weiter auf dem Weg zu einer Förderung über das europäische Förderprogramm zur Unterstützung ländlicher Regionen gebracht werden.

Die Gemeinde Wüstenrot kann mit Hilfe der Förderung das Projekt Energieerlebnispfad realisieren. Durch dieses Projekt wird Technik mittels digitaler Realitäten sichtbar. Dieses Vorzeigeprojekt ermöglicht komplexe technische Anlagen im Bereich erneuerbare Energien anschaulich für alle Altersgruppen zu erläutern und hinsichtlich bereits möglicher Lösungen zu sensibilisieren. Gleichzeitig wird die Akzeptanz der Digitalisierung gesteigert. Gemeinden können sehen, welchen Weg Wüstenrot einschlägt und sich inspirieren lassen. Kinder und junge Erwachsene lernen frühzeitig neue Technologien zur Ressourceneffizienz und Ressourceneinsparung kennen und dies über modernste mediale Aufbereitung. Die Gemeinde beantragt für dieses Projekt einen Zuschuss von 134.520 € EU-Fördermitteln.

Ein weiteres idipfele ist das Projekt hausdipfele. Bei diesem Projekt handelt es sich um einen Umbau einer ehemaligen landwirtschaftlichen Scheune zu einem Ferienhaus mit barrierefreien Übernachtungsmöglichkeiten im Erdgeschoss sowie einem Veranstaltungsraum für gemeinsame Kochveranstaltungen und Feste. Insgesamt entsteht ein Ferienhaus mit 10 Übernachtungsmöglichkeiten. Somit soll der Tourismus gestärkt werden und Gästen mit körperlicher Beeinträchtigung die Erholung im Schwäbischen Wald ermöglicht werden. Die Antragstellenden beantragen eine Fördersumme von 91.440 € EU-Fördermitteln und 60.960 € Landesmitteln.

Um dem Mangel an jungen Ärzten entgegenzuwirken beschloss ein junges Ärztepaar eine Arztpraxis zu übernehmen. Diese Arztpraxis ist in die Jahre gekommen und bedarf in- und um die Praxis herum bedarfsgerechte Anpassungen, um weiterhin Patientinnen und Patienten in unterschiedlichen Lebenslagen behandeln zu können und, um rechtliche Anforderungen weiterhin erfüllen zu können. Auch sollen die Arbeitsplätze für die Mitarbeitenden attraktiv gestaltet werden, damit Fachkräfte in der Region gehalten werden können. Die Antragstellenden beantragen eine Fördersumme von 86.164 € EU-Mitteln und 57.443 € Landesmitteln.

Wir gratulieren den Antragstellenden zu den positiven Beschlüssen und wünschen alles Gute für die weitere Antragstellung und die Realisierung Ihrer Projekte.

Haben auch Sie Projekte, die die Region stärken? Der 8. Projektaufruf ist vom September bis Oktober 2018 geplant. Sprechen Sie das Regionalmanagement im Schwäbischen Wald an und lassen Sie das Förderprogramm für die Region weiter lebendig werden.

Wir freuen uns auf Sie!